Vor allem in Restaurants, aber auch in Feinkostläden, steige auf der deutschen Rheinseite die Nachfrage, erläuterte Frédéric Cherpin, Exportchef beim Straßburger Traditionsunternehmen Feyel-Artzner. So habe die Straßburger Firma mehrere neue Großkunden gewinnen können, wie Edeka-Märkte im Südwesten des Landes, die Feinkostkette "Frischeparadies" und den Großverbraucher-Service für Gastwirte "Intergast". Der Großteil des deutschen Einzelhandels nehme die Spezialität allerdings nach wie vor nicht ins Sortiment - wegen der Debatte um das von Tierschützern heftig kritisierte Stopfen der Tiere.
In Frankreich wurden laut Cifog im laufenden Jahr insgesamt 19.810 Tonnen Stopfleber hergestellt - dies sind drei Viertel der weltweiten Produktion. Den größten Teil davon essen die Franzosen selbst, vor allem bei den traditionellen Festessen zu Weihnachten und Neujahr. Lediglich zehn Prozent der französischen Stopfleber wird exportiert. Größte Abnehmer sind Spanien, Belgien, Großbritannien, die Schweiz und Deutschland. Der Jahresumsatz der Branche betrug 2008 rund 1,7 Milliarden Euro. (aw.yoopress)




Hits: 747
Als Email versenden
Lesezeichen setzen

