Der Antrag soll Ende März bei der UN-Organisation für Wissenschaft und Kultur (UNESCO) eingereicht werden, die Entscheidung wird zum Ende des Jahres erwartet. Japan müsse das Vertrauen in die Lebensmittelqualität nach dem Atom-Unglück von Fukushima "wiederherstellen", erklärte die Regierung in Tokio. Von der Verstrahlung waren Pflanzungen im weiten Umfeld der Atomanlage, aber auch Fischzuchten im Küstenbereich nahe der Atomanlage betroffen. Für bestimmte Produkte wurden Handelsverbote verhängt, darunter für Rindfleisch, Milch, Pilze une einige grüne Gemüsearten.
Die japanische Washoku-Küche* mit ihren traditionellen Gerichten kommt völlig ohne Butter und Sahne sowie mit wenig Fett aus. Zu den wichtigen Zutaten gehören saisonales Gemüse, Fisch, Meeresfrüchte und Algen. Auch Tofu spielt eine Rolle, das als eigenes Lebensmittel und nicht als Fleischersatz betrachtet wird. Das elementare der Washoku-Küche ist die Frische der Zutaten. Daher bereitet man oftmals und gerne rohen Fisch zu. Und das Gemüse kommt am besten direkt vom Feld auf den Tisch. (red.yoopress)




Als Email versenden
Lesezeichen setzen