TK-Ernährungswissenschaftlerin Alexandra Krotz versichert, mit leerem Magen könnten Körper und Geist keine Leistung bringen. Die Kinder seien dann reizbar, nervös und könnten sich nicht richtig konzentrieren. "Und das ist schon auf dem Schulweg wichtig: Kinder bewegen sich sicherer, wenn sie zeitig aufgestanden sind und entspannt gefrühstückt haben." Problematisch sei beim Verzicht auf Frühstück auch der "große Heißhunger", der dann spätestens in der großen Pause zuschlage. "Dann greifen sie am liebsten zu Süßigkeiten."
Laut der TK-Umfrage geben immerhin sechs Prozent der Grundschuleltern ihren Kindern Geld für einen Pausensnack mit in die Schule. Der Großteil der Mütter und Väter (95 Prozent der Grundschuleltern) schwören aber immer noch auf das gute alte selbstgeschmierte Pausenbrot. Das ist auch die beste Alternative für Kinder, die morgens partout nichts frühstücken wollen. "Da hilft kein Zwang", beruhigt Krotz die Eltern von kleinen Morgenmuffeln. Besser sei es jedoch, wenn sie vor der Schule wenigstens ein Glas Milch, Kakao oder Fruchtsaft trinken.
Für die repräsentative Umfrage befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der TK bundesweit 1.000 Eltern befragt, in deren Haushalt ein Kind zwischen sechs und 18 Jahren lebt. (red.yoopress)




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