VeBu: Teilerfolg in Sachen Dioxin-Skandal

Montag, 31. Januar 2011 | 08:21 Uhr | RED.YOOPRESS | VEBU & Co.
Quelle: VEBU
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(Foto: VeBu - soylent-network.com)

DEUTSCHLAND (Berlin) - Wir erinnern uns: Das neue Jahr hatte kaum begonnen, als am 04.01.2011 erneut ein Lebensmittelskandal Verbraucher_innen im ganzen Bundesgebiet aufschreckte. Puten, Hühnern und Schweinen wurde mit Dioxin belastetes Futter verabreicht. Als Lösung sollten wieder einmal Tausende von unschuldigen Tieren getötet und dann verbrannt werden. Eine Aktion, die maximal die Symptome dieser dauernden Skandale bekämpft.

Für nachhaltige Lösungen wie eine Reduktion des Fleischkonsums und der Massentierhaltung spricht sich in unserer Regierung bisher kaum jemand aus. Daher hatte der Vegetarierbund Deutschland (VeBu) eine Mail-Aktion gestartet und von Frau Aigner Konsequenzen gefordert.

Über 3.200 Menschen beteiligten sich an der Forderung des Vebu, die Tötung der Tiere zu unterbinden. Und das mit Erfolg: Laut einem Artikel der Frankfurter Rundschau stellte sich das Verbraucherschutzministerium auf die Seite des VeBu und bestätigte, dass es illegal sei, „Nutztiere“ zu töten, nur weil sie mit Dioxin belastet seien.

Allerdings ging Aigner nicht auf die Forderung des VeBu ein, auf lange Sicht verstärkt pflanzenbasierte Alternativen zu bewerben. Doch der VeBu will weiter kämpfen, auch weil die Probleme der Viehwirtschaft immer mehr ins Bewusstsein der Verbraucher dringen und sich weiterhin dafür einsetzen, dass in der Politik nicht nur Symptombekämpfung statt findet sondern verstärkt direkt an der Quelle angesetzt wird. (red.yoopress)

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