Französische Bauern benötigen Notfallplan von 1,65 Milliarden Euro

Mittwoch, 16. Dezember 2009 | 09:45 Uhr | A.WIRTZFELD | SUBVENTIONEN
Quelle: AFP
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Einkommen der französischen Bauern um ein Drittel gefallen

FRANKREICH (Paris) - In Frankreich sind die Einkommen der Bauern im zu Ende gehenden Jahr nochmals um ein Drittel gefallen. Die Landwirte hätten 34 Prozent weniger verdient als im Vorjahr, als ihre Einkommen bereits um 20 Prozent gesunken seien, teilte das Agrarministerium in Paris am Montag unter Berufung auf vorläufige Daten mit. Demnach bleiben den Bauern nach Abzug der Betriebskosten und einschließlich aller Hilfen in diesem Jahr 14.500 Euro Durchschnittseinkommen - gerade noch die Hälfte ihres Einkommens aus dem Jahr 2007.

Der Einkommensverfall bestätige "die Schwere der Krise" in der Landwirtschaft, erklärte Agrarminister Bruno Le Maire. Dies rechtfertige auch den von Präsident Nicolas Sarkozy Ende Oktober angekündigten Notfallplan in Höhe von 1,65 Milliarden Euro.

Der Großteil des Einkommensrückgangs werde durch den Preisverfall für Nahrungsmittel erzeugt, erklärte das Ministerium. Dies sei auch nicht durch sinkende Produktionskosten durch niedrigere Energie- und Futtermittelpreise ausgeglichen worden. Am härtesten wurden laut dem Ministerium die Milchbauern getroffen, die in diesem Jahr 54 Prozent weniger verdienen als 2008. (aw.yoopress)

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