Sicher sei jedoch, dass die 16-Jährige an einem toxischen Schock mit Organversagen gestorben sei, der von einer Lebensmittelvergiftung herrührte, sagte Staatsanwalt Philippe Peyroux. Dies habe die gerichtsmedizinische Untersuchung ihrer Leiche ergeben. Die nach der Vergiftung sofort kontrollierte Imbissbude habe nicht den Hygienevorschriften entsprochen und "zahlreiche Anomalien" gezeigt. Sie sei unverzüglich geschlossen worden, "zumal sie neben einer Schule liegt". Gewissheit über den Auslöser der Vergiftung sollten Laborergebnisse bringen, die noch ausstanden. Wenn eine Verbindung mit dem Schnellimbiss nachweisbar sei, werde er Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung einleiten, kündigte der Staatsanwalt an.
In der südfranzösischen Stadt Avignon ermittelt die Justiz gegen einen ehemaligen Franchise-Nehmer der Burgerkette Quick, nachdem im Januar ein 14-Jähriger nach dem Essen in seinem Lokal gestorben war. In dem Fall war eindeutig nachzuweisen, dass der Junge sich die tödliche Lebensmittelvergiftung durch Bakterien zuzog, als er mit seinem Vater bei Quick aß. Die Erreger fanden sich auch in der Magenflüssigkeit mehrerer Mitarbeiter sowie auf dem Fliesenboden des Lokals. (red.yoopress)




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