Verwendung von Lebensmittelimitaten in Restaurants ist problematisch

Mittwoch, 22. Juli 2009 | 09:27 Uhr | A.WIRTZFELD | GASTRONOMIE
Quelle: AFP
0907_kueche
Gewerkschaft NGG fordert Sachkundenachweis für Gastronomen

DEUTSCHLAND (Osnabrück) - In der Diskussion über Lebensmittelimitate hat die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) einen Sachkundenachweis für Gastronomen gefordert. Gerade in Restaurants und Gaststätten sei die heimliche Verwendung von Lebensmittelimitaten ein großes Problem, sagte NGG-Chef Franz-Josef Möllenberg der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Mittwoch.

"In der Gastronomie meinen viele, sie können den schnellen Euro machen, indem sie Analog-Käse oder Gel-Schinken verwenden." Die "Missstände" in der Gastronomie müssten bekämpft werden, "und das geschieht am besten, wenn von den dort Tätigen ein Qualifikationsnachweis verlangt wird".

Der NGG-Chef forderte zudem eine bessere Kennzeichnung der Lebensmittelqualität auf Speisekarten. "Hier muss genau gesagt werden, wo die Ware herkommt und wie sie verarbeitet wurde", sagte Möllenberg der Zeitung. Ebenso wie beim Bier müsse es für alle Lebensmittel ein Reinheitsgebot geben. "Mit dem Manschen und Panschen von Lebensmitteln muss Schluss sein." (aw.yoopress)

Kommentare (0)