Lobend hebt DER FEINSCHMECKER vor allem die ungewöhnlichen Kombinationen Florian Hartmanns hervor, dessen klassisch orientierte Küche mit vielen Überraschungen aufwartet. So präsentiert er das saftige Frühjahrsküken schon mal mit gestockter Ingwermilch und verleiht ihm damit einen unerwarteten asiatischen Touch, während der gebeizte Eismeersaibling mit einer reichhaltigen Morchelcreme daher kommt.
Der Küchenchef kocht „Modern-European“: Er konzentriert sich auf ein einzelnes Lebensmittel als Basis seiner Gerichte, anstatt eine Vielzahl von Komponenten auf den Teller zu bringen. Das gelungene kulinarische Zusammenspiel traditioneller Grundlebensmittel mit erlesenen modernen Elementen waren dem FEINSCHMECKER eineinhalb „F’s“ wert - eine außergewöhnlich hohe Wertung für ein Restaurant mit einem so jungen Michelin-Stern.
Florian Hartmann ist dabei kein „Ungeleckter“ - er hat in mehreren erstklassigen Sterne-Restaurants gekocht, bevor es ihn 2009 zur Neueröffnung des Philipp Soldan ins hessische Frankenberg zog. Nach seiner äußerst erfolgreichen Ausbildung in einem der angesehensten deutschen Hotels, der Traube Tonbach, zog es Florian Hartmann bald darauf in die Luxus-Hostellerie Lafarque in Pepinster, Belgien. Weitere Stationen des Küchenchefs waren das Gourmet-Restaurant Foliage im Mandarin Oriental Hotel London, das Restaurant Tafelhaus in Hamburg - unter Leitung des Besitzers und Küchenchefs Christian Rach - , das Grand Hotel Residencia auf Gran Canaria und das Hotel Adler Asperg.
Langeweile lässt Chef Hartmann in seiner Küche nicht aufkommen. In der monatlich wechselnden Karte experimentiert der Küchenchef auch gerne mit ausgefallenen Zutaten wie die Yuzu, eine asiatische Zitrusfrucht, aus der der Chef de Cuisine eine bemerkenswerte Vinaigrette zaubert, oder auch Huchen – ein besonderer lachsartiger Süßwasserfisch aus den Donaugewässern.
Erwartungsgemäß verarbeiten der Küchenchef und sein Team nur beste Produkte in ausgewählter Spitzenqualität wie wilde Meeresforelle, Etouffée-Tauben, Tonkabohnen und weißen Alba-Trüffel. Gleichbleibende Qualität sichert Florian Hartmann auch durch die täglich frische Lieferung aller Produkte.
Das Degustationsmenü mit 7 Gängen zum Preis von 99 Euro präsentiert der Küchenchef als besondere Empfehlung für seine Gäste. Die Hauptgänge auf der Speisekarte sind schon ab 36 Euro zu genießen. In diesem Monat kann der Gast dabei zum Beispiel zwischen dem Herforder Rinderfilet mit Miso mariniert, mildem Kimchi vom Chinakohl, geräuchertem Tofu und Tapiokajus oder dem Steinbuttfilet mit Eigelb-Spinat-Ravioli, Alba-Trüffel und Haselnussmilch wählen. Veredelt werden Florian Hartmanns Kreationen von einem exquisiten Weinsortiment, sorgfältig ausgewählt von Maître d’Hotel und Sommelier Mario Hönighausen
*Philipp Soldan: Im Restaurant finden bis zu 24 Gäste Platz. Für deren optimale Betreuung sorgt ein achtköpfiges Küchen- und Serviceteam. Von dienstags bis samstags können die Gäste ab 18 Uhr in elegantem Ambiente speisen. Namensgeber für das bereits mehrfach ausgezeichnete Restaurant ist der hessische Steinmetz und Formenschneider Philipp Soldan, der sich im Frankenberger Land vor mehr als 500 Jahren als Künstler einen Namen machte und heute als einer der bekanntesten Söhne der Stadt Frankenberg gilt. Eines seiner Werke, eine gusseiserne Ofenplatte, kann im Restaurant bestaunt werden. (red.yoopress)




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