Mit dem Temma-Konzept will die Rewe Gruppe nostalgische Gefühle der Kunden ansprechen: Wie früher in kleinen Nachbarschaftsläden oder Markthallen werden Käse, Antipasti, Fleisch und Wurst an Bedientheken angeboten, die persönliche Ansprache des Kunden soll im Vordergrund stehen.
Von der Größe hat der Kölner Supermarkt wenig mit einem Tante-Emma-Laden gemein: Auf 800 Quadratmetern Fläche werden Bioprodukte aus regionaler Produktion oder fairem Handel angeboten. Das Sortiment wurde nach Unternehmensangaben mit etwa 5000 Produkten "bewusst" eingegrenzt. Der Markt will ein Nachbarschafts-Treffpunkt zum Plaudern sein: Im Gastronomie-Bereich können Kunden die Produkte probieren, belegte "Klappbrote", Salate oder Quiches essen. Auch Kaffee, Tee und Wein werden angeboten.
Das Konzept soll laut der Rewe-Tochter Biokonzept vor allem "biointeressierte" Käufer anlocken. Diese Gruppe stelle beim Einkauf vor allem den Genuss in den Mittelpunkt und sei nicht wie die erste Generation der ökologisch bewussten Käufer eher verzichtsorientiert, erklärte das Unternehmen. Das Preisniveau bei Temma liegt den Angaben zufolge auf dem anderer Bio-Supermärkte. Zur Rewe-Gruppe gehört auch die Bio-Supermarktkette Vierlinden mit Filialen in Köln, Düsseldorf und München. (aw.yoopress)




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