Deutsche kaufen immer weniger frisches Obst

Donnerstag, 29. Juli 2010 | 07:38 Uhr | RED.YOOPRESS | TRENDS
Quelle: AFP
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Rückgang des Obstkonsums hat nichts mit Preiserhöhungen zu tun

DEUTSCHLAND (Bonn) - Die Deutschen kaufen immer weniger frisches Obst. Die Pro-Kopf-Einkaufsmenge sei im ersten Halbjahr dieses Jahres im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um zwei Prozent auf 40,4 Kilogramm gesunken, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Analyse der Bonner Agrarmarkt Informations-Gesellschaft auf Basis von Daten des Marktforschungsunternehmens GfK hervorgeht. Demnach war die halbjährliche Einkaufsmenge schon das fünfte Jahr in Folge rückläufig. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2005 kauften die Deutschen im Schnitt noch 46,3 Kilogramm frisches Obst pro Person ein.

Mit Preiserhöhungen hing der weitere Absatzrückgang demnach aber nicht zusammen. Im ersten Halbjahr 2010 mussten Kunden für ein Kilo Obst im Schnitt 1,54 Euro bezahlen. Das waren vier Cent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang betraf auch nicht alle Obstsorten. Wegen niedrigerer Preise und schwächerer Angebote bei anderen Obstsorten wurden mehr Äpfel verkauft. Auch der Absatz von Orangen stieg trotz höherer Preise. Dafür wurden aber weniger Bananen, Tafeltrauben, Ananas und Erdbeeren verkauft. Bei Erdbeeren wirkte sich laut Analyse negativ aus, dass das Angebot wegen Unwettern im Anbauland Spanien und einem späten Start der Erdbeer-Erntesaison in Deutschland schrumpfte. (red.yoopress)
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