Umweltexperten zufolge werden etwa 73 Millionen Haie pro Jahr getötet, insbesondere dadurch, dass ihre Flossen abgehackt werden. Für diese wird viel Geld bezahlt, da sie in der chinesischen Küche als Delikatesse gelten. Einer Studie zufolge bringt das Tauchen mit Haien den Bahamas aber jährlich 80 Millionen Dollar (etwa 55 Millionen Euro) ein, und da der Tourismus zu den Haupteinnahmequellen zählt, hofft die Regierung, dass diese Zahlen mit dem Verbot weiter steigen werden. Auf den Bahamas gibt es McKinney zufolge noch einen relativ großen Haifischbestand.
Vor den Bahamas hatten auch Honduras, die Malediven und Palau die Haifischjagd verboten. Auch der US-Bundesstaat Kalifornien erwägt derzeit ein Verbot, was Aktivisten zufolge wegen der großen US-chinesischen Bevölkerung in dem Staat weitreichende Auswirkungen haben könnte. (red.yoopress)




Hits: 815
Als Email versenden
Lesezeichen setzen

