IKRK verzeichnet für 2008 Rekordausgaben

Mittwoch, 27. Mai 2009 | 10:46 Uhr | RED.YOOPRESS | AUSLAND
Quelle: AFP
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Durch kombinierte Effekte von Krieg, Naturkatastrophen und anhaltend hohen Lebensmittelpreisen benötigen Menschen in Krisenregionen unsere Hilfe

SCHWEIZ (Genf) - Das Internationale Komitee des Roten Kreuzes (IKRK) hat im vergangenen Jahr so viel Geld für Hilfen ausgegeben wie nie zuvor. Wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Jahresbericht hervorgeht, verzeichnete die Hilfsorganisation für 2008 Ausgaben von 724 Millionen Euro.

Die meisten Mittel flossen demnach in den Sudan (rund 72 Millionen Euro), nach Somalia (67 Millionen Euro) und in den Irak (62,5 Millionen Euro). Als Gründe für den Anstieg der Ausgaben nannte das IKRK die sich verschlechternde humanitäre Lage in vielen Ländern, aber auch den besseren Zugang zu anderen Staaten.

In Krisenregionen seien Millionen Menschen den "kombinierten Effekten von Krieg, Naturkatastrophen und anhaltend hohen Lebensmittelpreisen" ausgesetzt, heißt es in dem Bericht. Als Beispiele nennt das IKRK Afghanistan, Somalia und Pakistan. Das IKRK verteilte 2008 mehr als 121.000 Tonnen Lebensmittel an rund 2,8 Millionen Menschen. Es erreichte damit mehr als doppelt soviele Menschen als 2008. (red.yoopress)

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