KOLUMBIEN (Cali) - Sie sind nur zu Fuß erreichbar und ohne Ortskundige nicht zu finden: An einem Berghang knapp eine Stunde Fahrt von der drittgrößten kolumbianischen Stadt Cali verstecken sich Plantagen und Treibhäuser voll von gentechnisch verändertem Cannabis. Die Pflanzen aus genmanipuliertem Saatgut sind Farmern zufolge kräftiger, wirkungsvoller und lukrativer. So bringt ein Kilogramm Gen-Kraut nach Angaben einer Bäuerin umgerechnet 38 Euro und damit fast zehn Mal mehr als gewöhnliches Cannabis. Von den höheren Erlösen profitiert neben den Bauern laut Polizei auch die örtlich aktive Front der Rebellenorganisation FARC.




Hits: 656
Weiterlesen











