Es sei erfreulich, dass sich die Unternehmen ihrer Verantwortung für die Überfischung der Meere endlich stellten, erklärte die Meeresexpertin von Greenpeace, Iris Menn. Beim ersten Ranking vor drei Jahren habe sich nur ein einziges Unternehmen mit den Folgen seiner Einkaufspraxis beschäftigt. Allerdings fänden sich in den Regalen noch immer zu viele bedenkliche Fischprodukte, erklärte Menn. Sie forderte die Handelsketten auf, ihre Richtlinien auch konsequent umzusetzen. Das Problem der Überfischung der Meere sei "noch lange nicht gelöst". Auch die Verbraucher könnten durch ihr Einkaufsverhalten die Strategie des Handels beeinflussen.
Wie in den vergangenen Jahren führen die Unternehmen Kaufland und Norma das Greenpeace-Ranking an, gefolgt von Lidl, Aldi Süd und Rewe. Deutliche Verbesserungen im Vergleich zum Vorjahr gab es demnach bei Netto, Bünting, Edeka und Kaiser's Tengelmann. Aldi Nord erhielt wegen mangelhaften Artenschutzes eine Rüge. Für die Untersuchung erfasste Greenpeace stichprobenartig das Fischangebot in den Filialen. (aw.yoopress)




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