Für die im Jahresvergleich sinkenden Preise ist vor allem die billigere Energie verantwortlich: Die Preise lagen hier im Juni im Schnitt 38,1 Prozent unter dem Vorjahreswert. Rohöl wurde 42,7 billiger, Mineralölerzeugnisse wie Benzin, Diesel oder Heizöl 44,1 Prozent. Im Vergleich zu Mai dieses Jahres wiederum wurden Rohöl im Juni jedoch 12,4 teurer, Mineralölerzeugnisse kosteten 12,5 Prozent mehr. Importiertes Erdgas war im Juni 2009 knapp 29 Prozent billiger als im Juni 2008 und 5,1 Prozent billiger als im Mai 2009.
Auch Lebensmittelimporte wurden im Juni weiter billiger. Der Preis für Getreide fiel im Vergleich zum Vorjahresmonat um 29,2 Prozent, im Vergleich zu Mai war es 0,9 Prozent günstiger. Milch und Milcherzeugnisse waren im Vergleich zum Vorjahresmonat um 14,0 Prozent und im Vergleich zum Vormonat 0,3 Prozent billiger.
Billiger wurden allerdings nicht nur die Einfuhren, deutsche Unternehmen erhielten auch weniger Geld für ihre Ausfuhren. Die Exportpreise sanken im Juni im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,9 Prozent. Im Mai 2009 und im April 2009 waren sie um 2,7 Prozent beziehungsweise 2,0 Prozent gesunken. Im Vergleich zum Mai dieses Jahres waren die Exportpreise fast unverändert (plus 0,1 Prozent). (red.yoopress)




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