Die Neuerung folgt einem Beschluss der Verbraucherminister des Bundes und der Länder von Mitte September. Sie hatten entschieden, ein allgemein verständliches System einzuführen, dessen Ziel es ist, Ergebnisse der Lebensmittelkontrollen bundesweit nach einheitlichen Bewertungsmaßstäben für Restaurant-Gäste transparent zu machen. Neben Restaurants sollen auch weitere Lebensmittelbetriebe gekennzeichnet werden, wenn diese sehr viel Kundenkontakt haben.
Die Verbraucherorganisation Foodwatch begrüßte die Entscheidung. "Wenn Berlin das dänische Smiley-System wie angekündigt eins zu eins umsetzt, bedeutet das nichts weniger als eine Revolution der Lebensmittelüberwachung", erklärte Matthias Wolfschmidt, stellvertretender Geschäftsführer von Foodwatch. Es sei überfällig, dass nicht die "Schmuddelbetriebe" vor den Verbrauchern, sondern die Verbraucher vor den "Schmuddelbetrieben" geschützt würden. Wolfschmidt lobte die Vorreiterrolle, die Berlin übernehme und die es anderen Ländern schwer machen werde, das Smiley-System nicht einzuführen. (red.yoopress)




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