Das Programm sei auf zwei Jahre angelegt und den Mitgliedsstaaten freigestellt, wie der Bundesrat mitteilte. Es sieht vor, dass Staaten verstärkt Milchquoten aufkaufen können, wodurch für die Milchbetriebe bei Überproduktion die Wahrscheinlichkeit für Strafzahlungen steigt. Das Geld, das durch die Strafen hätte eingenommen werden können, hätte für den Umbau des Milchmarktes verwendet werden sollen. Der Bundesrat stimmte am Freitag trotz Ablehnung des Programms jedoch einer Regelung zu, die der EU-Kommission künftig ein rascheres Eingreifen bei Schwierigkeiten auf dem Milchmarkt erlaubt.
Die Milchpreise in Europa standen in den vergangenen Monaten massiv unter Druck. Zuletzt zogen sie jedoch wieder leicht an. (red.yoopress)




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