Rhönsprudel-Geschäftsführer Manfred Ziegler erklärte dagegen, das aufwändige Herstellungsverfahren für die Limonade und die "absolut hochwertigen Bio-Rohstoffe" hätten die Preiserhöhung notwendig gemacht. Angeblich finanzielle Schwierigkeiten seien nicht der Grund gewesen: Die Gruppe stehe auf "ertragskräftigen, wirtschaftlich soliden und finanziell absolut sicheren Füßen".
Auch Bionade-Geschäftsführer Kowalsky hatte im Juni vergangenen Jahres noch eine andere Begründung für die Preiserhöhung gegeben: "Wir sind der Meinung, dass Bionade das wert sein muss", hatte er damals der Nachrichtenagentur AFP gesagt. Er begründete den Schritt mit zunehmend auf den Markt drängenden Bionade-Nachahmern. Bionade wolle den Anspruch des Originals behalten, und "das Original ist nun einmal das teuerste Produkt".
Bionade gehört seit 2004 zu 51 Prozent der Egon-Schindel-Gruppe. Der Anteil war damals die Gegenleistung für einen 380.000-Euro-Kredit für die Bionade-Mutter Peter Bräu. Zu Rhönsprudel gehören auch Marken wie Bad Liebenwerda, Spreequell, Spreewaldperle oder Bauer Fruchtsaft. (red.yoopress)




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