Insgesamt wurden rund 30.000 Haushalte über das sogenannte GfK Haushaltspanel zu ihren Einstellungen zur Lebensmittelqualität befragt. Qualität ist demnach auch eine Frage des Einkommens. 60 Prozent der qualitätsorientierten Haushalte haben ein Haushaltsnettoeinkommen von mehr als 2000 Euro im Monat.
Das entscheidende Qualitätskriterium für Verbraucher ist laut der Studie Geschmack (96 Prozent), gefolgt von den Kriterien Sicherheit und Gesundheit (93 Prozent). Für 74 Prozent sind eine artgerechte Tierhaltung und faire Erzeugerpreise ausschlaggebend. Jeder Zweite misst die Qualität vor allem an Regionalität und der Herkunft aus Deutschland. Bio kommt auf 20 Prozent.
41 Prozent der Verbraucher sind der Ansicht, dass sich die Qualität der Lebensmittel in den vergangenen Jahren verbessert hat. Jeder Fünfte meint allerdings, eine Verschlechterung festzustellen. Mehr als ein Drittel ist der Meinung, dass Industrie und Handel nicht gut über die Qualität von Nahrungsmitteln informieren. Und drei Viertel der Haushalte fordern, dass die Qualität strenger kontrolliert werden sollte.
In Fragen der Lebensmittelqualität vertrauen die Verbraucher laut Umfrage am ehesten Testberichten etwa der unabhängigen Stiftung Warentest (70 Prozent) und den Verbraucherschutzorganisationen (65 Prozent). Der Lebensmittelindustrie vertrauen dagegen nur 18 Prozent der Verbraucher in Sachen Qualität. (red.yoopress)




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