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FRANKREICH

Französische Winzer fordern 'ehrgeiziges' Klimaabkommen
Gemeinsam mit Greenpeace wollen die Winzer Frankreichs ihre Weinberge schützen und spannen Staatschef Nicolas Sarkozy und Umweltminister Jean-Louis Borloo dafür ein
Together with Greenpeace, French vintagers want to protect their vineyards and try to gain Nicolas Sarkozys and secretary of environment Jean-Louis Borloo's support

FRANKREICH (Paris) - Mehr als fünfzig französische Winzer und Gastwirte fordern zusammen mit der Umweltschutzorganisation Greenpeace ein ehrgeiziges Klimaabkommen - zum Schutz der Weinberge. "Der Klimawandel macht die Weinberge immer verletzlicher", hieß es in einem offenen Brief in der Tageszeitung "Le Monde" vom Mittwoch, den unter anderem der französische Starkoch Marc Veyrat und der Sommelier Antoine Petrus unterzeichneten.

 

Staatschef Nicolas Sarkozy und Umweltminister Jean-Louis Borloo sollten beim Klimagipfel in Kopenhagen im Dezember mit gutem Beispiel vorangehen, schließlich sei Frankreich das wichtigste Weinland weltweit. Die Industriestaaten sollten sich verpflichten, den Ausstoß an Treibhausgasen bis 2020 "um mindestens 40 Prozent zu senken".

"Wenn nichts getan wird, um den Gasausstoß zu mindern, werden sich die traditionellen Grenzen der Weinberge bis zum Ende des Jahrhunderts um tausend Kilometer verschieben", warnten die Unterzeichner des Briefes. Fachleute rechnen damit, dass der Klimawandel die Karte der Anbaugebiete tatsächlich durcheinanderbringen wird. In den klassischen Gebieten sind demnach verfrühte Ernten und weniger aromatische Weine zu erwarten.

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