"Es geht darum, die Pornokanäle aus dem Fernsehmenü zu entfernen, den Alkohol aus der Minibar zu nehmen, eine angemessene Verpflegung anzubieten oder auch, eher einen Koran als eine Bibel im Zimmer zu platzieren", sagte der Berater der Handelskammer Bruno Bernard. Die "Halal"-Zertifikate würden nach einer "strengen" Methode erstellt und 1.500 Euro kosten.
Produkte für gläubige Muslime sind ein Wirtschaftszweig im Wachstum. Die Zerfizierung beispielsweise von Kosmetika, Getränken und Medikamenten sei aber nicht standardisiert und werde darum nicht allgemein anerkannt, erläuterten Experten der Beci. Auch der Preis werde oft willkürlich festgesetzt.
Die Kammer will ihre Zertifikate nach ähnlicher Methode wie bei jetzt schon von ihr vergebenen Gütesiegeln verleihen. Demnach sind unter anderem Kontrollbesuche in den entsprechenden Geschäften oder Hotels sowie chemische Analysen vorgesehen. Ein Imam aus Algerien solle sich dann vor Ort noch einmal umsehen und das abschließende grüne Licht geben. (afp-red.yoopress)




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