Besonders hoch ist die Quote der regelmäßigen "Rauschtrinker" den Angaben zufolge an Gymnasien. Jeder dritte Schüler dort konsumiere wiederholt größere Mengen Alkohol. An Haupt-, Real- oder Regionalschulen ist es dagegen nur jeder Vierte. "Ein Risikofaktor dafür ist offenbar der erlebte Schulstress", erklärte Projektmanagerin Silke Rupprecht von der Leuphana Universität in Lüneburg, die die Studie für die DAK erstellte. 46 Prozent der Gymnasiasten, die regelmäßig trinken, gaben bei der Befragung an, sie stünden unter "hohem Leistungsdruck".
An anderen Schultypen gebe es diesen Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und empfundener Stressbelastung nicht, erklärte Rupprecht. Es gebe aber auch andere Risikofaktoren. So führe Unzufriedenheit mit den eigenen schulischen Leistungen oder generelle Schul-Unlust anscheinend auch zu deutlich höherem Alkoholkonsum.
Die Untersuchung basiert auf der Befragung von 4116 Schüler im Mai 2009 und Mai 2010. Diese verteilten sich nach Angaben der DAK bundesweit allerdings nur auf 17 Schulen in sieben Bundesländern, darunter fünf Gymnasien sowie sieben Haupt-, Real- und Regionalschulen. (red.yoopress)




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