JAPAN (Tokio) - Sie haben Angehörige, ihr Zuhause und ihre Existenzgrundlage verloren und einen langwierigen Wiederaufbau vor sich. Ein halbes Jahr nach der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe im Nordosten Japans, die auch den schweren Unfall im Atomkraftwerk Fukushima auslöste, leiden noch immer zehntausende Menschen unter den Folgen. Im Katastrophengebiet erstrecken sich weiterhin riesige Schlammfeldern, wo einst Häuser und Geschäfte standen. Abgesehen von diesen sichtbaren Spuren der Katastrophe hat das Ereignis vom 11. März unsichtbare Folgen in Form von psychischen Problemen der Betroffenen und einem Verlust des Vertrauens in die Regierung hinterlassen.




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