Gesichter des Jahres: Astrid Hahn - "Trauer ohne Ende"

Sonntag, 13. Dezember 2009 | 10:06 Uhr | AFP-RED.YOOPRESS | MENSCHEN
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DEUTSCHLAND (Winnenden) - ASTRID HAHN, Leiterin der Albertville-Realschule im baden-württembergischen Winnenden, erlebte am 11. März den schwärzesten Tag ihrer Laufbahn. An jenem Mittwoch stürmte der Amokläufer TIM K. in die Schule und erschoss drei Lehrerinnen und neun Schüler. Auf seiner Flucht tötete der 17-Jährige drei weitere Menschen, bevor er schließlich Selbstmord beging.

Seit diesem Tag ist der Direktorin zufolge an der Albertville-Realschule nichts mehr, wie es war. Gemeinsam mit den traumatisierten Schülern und Lehrern sei sie noch immer auf einem steinigen Weg zurück in die Normalität, sagt die Pädagogin. Gegen den Vater des Todesschützen, aus dessen Besitz die Waffe stammte, erhob die Staatsanwaltschaft inzwischen Anklage unter anderem wegen fahrlässiger Tötung. (afp-red.yoopress / foto: ars-winnenden.de)

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