Randi Zuckerberg war neben ihrem Bruder das Gesicht von Facebook. In einem mittlerweile veröffentlichen Schreiben erklärt Sie ihre Beweggründe wie folgt: „Ich habe mich in meinen Jahren bei Facebook mit Herz und Seele dafür engagiert, die Medienbranche durch Innovationen voranzubringen. Ich habe geholfen, neue Konzepte rund um die soziale, interaktive Betrachtung von Inhalten in Echtzeit einzuführen, die die Branche seitdem übernommen hat. Wir haben unglaubliche Fortschritte gemacht, aber es gibt noch immer viel zu tun und andere Wege, um Veränderungen zu bewirken. Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt für mich gekommen, um außerhalb von Facebook ein neues Unternehmen aufzubauen, das sich auf spannende aktuelle Entwicklungen in der Medienbranche konzentriert.“
Mark Zuckerberg hat den Weggang seiner Schwester bisher nicht kommentiert. Es gibt nur eine offizielle Mitteilung von Facebook mit dem knappen Wortlaut: „ Wir können bestätigen, dass Randi sich entschieden hat, Facebook zu verlassen, um ihr eigenes Unternehmen zu gründen. Wir sind alle dankbar für ihre wertvollen Dienste.“
Randy Jayne Zuckerberg, so ihr vollständiger Name, begann ihre Karriere gleich nach ihrem Studium der Psychologie in Harvard 2003. Sie wurde Mitglied des Expertenteams bei Forbes on Fox und trat 2005 bei Facebook an. Dort übernahm Sie für Ihren Bruder, der eher als öffentlichkeitsscheu bekannt ist, alsbald die Leitung der Marketingabteilung. Randy Zuckerberg, die politisch neutral eingestuft wird, übernahm neben ihrer Tätigkeit bei Facebook auch anspruchsvolle Tätigkeiten als Korrespondentin und organisierte 2008 die Vorwahldebatten der Demokraten und Republikaner für die einschlägigen Medien. Ein besonderes Engagement widmete Sie der Aufhebung von Anonymität im Internet, um vor allem Kinder und Jugendliche vor Cyber-Mobbing zu schützen.
Randy Zuckerberg verlässt Facebook bei einem aktuellen Stand von mehr als 750 Millionen Nutzern und einem geschätzten Wert von 100 Milliarden US-Dollar oder mehr. Mit ihrem nun eigenen Social-Media-Projekt namens „R To Z Media“ will Sie Unternehmen helfen, soziale Medien intelligent einzusetzen. (red.yoopress)




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