Verwirrter Mao sucht sein Auto
Montag, 08. März 2010 | 11:00 Uhr | AFP-RED.YOOPRESS |
Politszene |
Der Autoverkehr in Beijing und vor allem die Parkmöglichkeiten stoßen an ihre Grenzen |
CHINA (Beijing) - MAO XINYU, Enkelsohn des chinesischen Staatsgründers MAO TSE-TUNG, hat auf der Flucht vor neugierigen Journalisten am Freitag in Peking kurzzeitig die Orientierung verloren und nach seinem Wagen gesucht. "Wo ist das Auto?", schrie Mao, nachdem er sich kurz zuvor geweigert hatte, Fragen von Journalisten zu beantworten und sich stattdessen einen Weg durch die Reporter vor dem Volkskongress in Peking bahnte. "Es steht am Nordtor", sagte ein Vertreter des Militärs, der dem 40-Jährigen zur Hilfe eilte. Mao hatte kurz zuvor an der Eröffnungssitzung des Volkskongresses teilgenommen.
In China bietet sich Journalisten nur selten die Gelegenheit, einem Politiker oder Prominenten live gegenüberzustehen. Die Reporter hatten Maos Enkel daher gleich nach Verlassen des Gebäudes mit Fragen bestürmt. (afp-red.yoopress)
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