Von dieser Art Fotos gebe es vielleicht nur zehn in einem Leben, sagte der Jury-Vorsitzende David Burnett. Wenn von dem Bild der verstümmelten Afghanin die Rede sei, werde jeder wissen, welche Aufnahme gemeint sei. Jury-Mitglied Aidan Sullivan sagte, Biebers Foto sei ausgewählt worden, weil der Betrachter sich beim Anblick die "wichtigsten Fragen" stelle.
Insgesamt zeichnete die Jury in diesem Jahr 56 Fotojournalisten aus 23 Ländern mit dem World Press Photo Award aus, darunter auch zwei Fotografen der Nachrichtenagentur AFP. Der AFP-Fotograf Olivier Laban-Mattei wurde für eine Bilderserie aus der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince nach dem verheerenden Erdbeben im Januar 2010 ausgezeichnet. Er gewann den ersten Preis in der Rubrik "allgemeine Nachrichten". Der AFP-Fotograf Christophe Archambault gewann in der Kategorie "Natur" einen dritten Preis für eine Bilderserie von einem Ausbruch des indonesischen Vulkans Bromo.
Mehr als 5800 Fotografen aus 125 Ländern hatten gut 108.000 Fotos für den Wettbewerb im Jahr 2010 eingereicht. (red.yoopress)




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