Unternehmer Otto ist nur im Notfall für staatliche Hilfen

Sonntag, 09. August 2009 | 18:37 Uhr | | GWP

DEUTSCHLAND (Hamburg) - Der Unternehmer MICHAEL OTTO und Sohn des Firmengründers des gleichnamigen Handelskonzerns hat sich für staatliche Hilfen nur im Notfall für angeschlagene Unternehmen ausgesprochen. Er sei der Meinung, dass Staatsgelder "wirklich nur an Unternehmen gegeben werden sollten, die durch die jetzige Finanzkrise in eine schwierige Situation gekommen sind", sagte er der "Bild am Sonntag". Unternehmen, die schon vorher durch Managementfehler in die Krise gekommen seien, sollten nicht unterstützt werden.

Die in der Automobilbranche angewandte Abwrackprämie zur Ankurbelung der Konjunktur bezeichnete Otto als "falsches Mittel". Sie helfe nur Unternehmen einer einzelnen Branche und zudem "keineswegs nur den inländischen". Geld könne außerdem "leider nur einmal ausgegeben werden", sagte Otto der "BamS". Wer jetzt ein Auto kauft, werde beispielsweise den Kauf einer Küche zurückstellen. (afp-aw-yoopress)

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