Die wahren Katastrophen 2010: Chile und das Jahrhundert-Erdbeben

Sonntag, 12. Dezember 2010 | 14:14 Uhr | RED.YOOPRESS | GESELLSCHAFT
Quelle: AFP
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Die chilenische Großstadt Concepcion mit rund 400.000 Einwohnern wurde von dem verheerenden Erdbeben mit am schlimmsten getroffen

CHILE (Concepción) - Eines der schwersten jemals gemessenen ERDBEBEN mit anschließender Flutwelle stürzt CHILE in eine nationale Katastrophe. Am 27. Februar erschüttert ein Erdstoß der Stärke 8,8 die Küstenregion des Landes rund um die 400.000-Einwohner-Stadt Concepción.

Das Beben, dessen Epizentrum 100 Kilometer weit im Pazifik liegt, führt zur Überflutung der Küstenregion, lässt reihenweise Häuser einstürzen und tötet etwa 500 Menschen. Insgesamt haben rund zwei Millionen und damit fast ein Zehntel der Einwohner Chiles direkt mit den Folgen der Erschütterung zu kämpfen.

Wegen hunderter Nachbeben beruhigt sich die Lage nur langsam. Es kommt zu Plünderungen und Ausschreitungen, gegen die das Militär eingesetzt wird. Hilfsgüter aus aller Welt erreichen das Land.

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