Amnesty forderte ein Ende dieser Politik und warf Australien vor, seine internationalen Verpflichtungen zu verletzen. Generell habe die derzeitige Labor-Regierung bereits Fortschritte erzielt, noch immer seien die Rechte der Ureinwohner jedoch nicht vollständig wieder hergestellt. "Es gibt tausende indigener Australier, die keine Gleichberechtigung genießen", erklärte die Organisation. Australische Ureinwohner sehen sich im Alltag häufig Benachteiligungen ausgesetzt, sie haben insgesamt etwa eine höhere Arbeitslosenquote und eine höhere Kindersterblichkeit.
Erst in der jüngsten Vergangenheit rückte die Lage der Ureinwohner in Australien verstärkt ins öffentliche Bewusstsein. In einem unvergessenen Schritt entschuldigte sich im Februar 2008 der damalige australische Premierminister Kevin Rudd bei den Ureinwohnern für das Unrecht, das ihnen während zwei Jahrhunderten weißer Siedlerherrschaft angetan wurde. (afp-red.yoopress)




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