Präsident Alan García hatte zuletzt die Hoffnung geäußert, dass die Fundstücke zum 100. Jahrestag der Entdeckung der Inka-Stätte wieder in peruanischem Besitz sein könnten und an US-Präsident Barack Obama appelliert, sich für die Rückgabe der Fundstücke einzusetzen. Die Objekte - darunter Knochen und Keramikgegenstände - waren von 1912 bis 1916 vom US-Archäologe Hiram Bingham in die USA gebracht worden.
Entdeckt hatte Bingham die im 15. Jahrhundert auf einem Bergkamm in 3300 Metern Höhe erbaute Inka-Stätte im Jahr 1911. Der Forscher erhielt damals die Erlaubnis, Funde in die USA mitzunehmen, jedoch mit der Auflage, diese später wieder an Peru zurückzugeben. Nach peruanischen Angaben befinden sich 46.000 Fundstücke in Besitz der US-Hochschule Yale. Die Universität gibt hingegen an, lediglich 5500 Fundstücke aus Machu Picchu zu besitzen. (red.yoopress)




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