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ÖSTERREICH

Eisenberg DAC beschlossen - Die burgenländische DAC-Familie wächst weiter
Eisenberg DAC - mineralisch & würzig (Foto: ÖWM, Lukan)
Eisenberg DAC – mineral & aromatic (photo: ÖWM, Lukan)

ÖSTERREICH (Wien) - Per Verordnung des Landwirtschafts- und Umweltministers vom 22. Februar 2010 dürfen ab dem 1. September 2010 regionaltypische Qualitätsweine aus den politischen Bezirken Oberwart, Güssing und Jennersdorf unter der Bezeichnung Eisenberg DAC vermarktet werden. Durch Eisenberg DAC sollen die vom Terroir geprägten würzig-mineralischen Weine des Südburgenlandes noch stärker hervorgehoben und deren Bekanntheitsgrad erhöht werden. In Summe soll dadurch das Image des gesamten Weinbaugebietes gehoben werden.

 

Mit Eisenberg DAC gesellt sich ein neues Mitglied zur österreichischen DAC-Familie, dessen Motto „klein aber fein“ sein könnte. Von der gesamten Rebfläche des Südburgenlandes entfallen zwar nur ca. 150 Hektar auf die Sorte Blaufränkisch, sie ist jedoch tonangebend für die Bekanntheit des gesamten Gebietes.

Wie auch alle andere DAC’s unterliegt Eisenberg DAC den allgemeinen Anforderungen für österreichischen Qualitätswein. Zudem muss Eisenberg DAC zu 100% aus der Rebsorte Blaufränkisch bereitet sein.

Eisenberg DAC steht für den typischen, fruchtigen und mineralisch-würzigen Blaufränkisch, der durch die lehmigen, mineralstoffreichen Böden des Südburgenlandes geprägt ist. Der Ausbau der Weine kann sowohl im Stahltank oder im Holzfass erfolgen, die Weine dürfen jedoch keinen oder nur einen kaum merkbaren Holzton aufweisen.

Eisenberg DAC darf auch unter der Zusatzbezeichnung „Reserve“ auf den Markt kommen. Hierbei handelt es sich um vielschichtige Weine mit großem Lagerpotenzial. Diese Weine werden im großen Holzfass oder im Barrique ausgebaut und dadurch können die Aromen des Blaufränkisch noch durch Holzaromen ergänzt werden.

Der erste Jahrgang für Eisenberg DAC ist 2009 und er darf frühestens am 1. September des auf die Ernte folgenden Jahres auf den Markt kommen. Für Eisenberg DAC Reserve gilt als Erstjahrgang 2008, erstmaliger Verkauf ist hier ab 1. März des auf die Ernte zweitfolgenden Jahres möglich. Aus Umstellungsgründen gilt für den Jahrgang 2008 jedoch ein Ersterscheinungsdatum nicht vor dem 1. September 2010.

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