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ÜBRIGE WEINLÄNDER

China-Markt für Bordeaux-Weine boomt – Materialisierung aber nur mäßig
Die Wertschöpfung an verkauften Bordeaux-Weinen war 2009 in China enttäuschend.
The net product of sold Bordeaux wines in China 2009 has been disappointing

UK (London) – Der China-Markt für Bordeaux-Weine hat sich in 2009 nicht so materialisiert wie erwartet, sagen die Negociants in Bordeaux wie auch erfahrene Londoner Händler, während sie gleichzeitig Rekordumsätze melden. Präsident Stephen Browett von Farr Vintners, eines der größten britischen Handelshäuser, spezialisiert u.a. auf Bordeaux-Weine, verkündigte demnach einen Umsatz von 53 Millionen Pfund bei knapp über 30.000 Top Weinen, was einem Durchschnittswert von ca. 1.760 Britischen Pfund entspricht.

 

„Die von vielen Experten vorhergesagte Steigerung der Wertschöpfung aus dem Verkauf der Bordeaux-Weine blieb in 2009 leider aus“, sagt Browett. „Angesichts das Hong Kong der zweitgrößte Weinmarkt der Welt ist und angesichts, dass die Weinnachfrage in China stetig steigt, war der Gewinn an verkauften Bordeaux-Weinen in China in 2009 eher ernüchternd.“

„Die Chinesen haben inzwischen ihre Netzwerke weiter ausgebaut und sich in 2009 weniger auf die Grand Crus konzentriert“, sagt Gary Boom, Direkter bei Bordeaux-Index. „Aber nach wie vor bleibt die Nachfrage nach den Besten bestehen. Das sind für die Chinesen Margaux, Mouton, Lafite, Carruades de Lafite, Cheval Blanc, Duhart Milon, Angelus, Lynch Bages. Hier hat sich nichts geändert.“

Gary Boom bestätigt aber auch, dass sich das Käuferklientel in China zweispaltig zeigt: „Die einen sind glücklich, wenn Sie Top Preise für die besten Bordeaux Weine zahlen, aber sie kaufen keine großen Mengen, sind dagegen aber treue Kunden. Die anderen wollen nur günstige Weine, die aber auch andere Nationen anbieten. Diese haben Marktanteile dazugewonnen - so lässt sich auch der Rückgang in Bezug zur Wertschöpfung der Bordeaux-Exporte erklären.“

Browett von Farr Vintners bestätigt dies: „Unsere Kunden aus Asien waren in 2009 verantwortlich für etwas mehr als ein Drittel unseres Gesamtumsatzes aber nur für einen kleinen Anteil an der Menge. In Zahlen ausgedrückt betrug unser Umsatz in 2009 in UK 60% im Wert und 85% in der Menge und im Vergleich zu Asien nur 40% im Wert und 15% in der Menge.

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