„Es wird eine schwierige Organisation werden, aber es war höchste Zeit, dass wir das Symposium zu uns geholt haben“, kommentiert Chris Foss, Leider der Weinabteilung beim Sussex Plumpton College, die Entscheidung. Für die Veranstaltung in 2016 wird das Sussex Plumpton College Weintouren organisieren. Die Plenarsitzungen, diverse Workshops sowie die meisten Networking-Aktivitäten werden in Brighton stattfinden, also ganz in der Nähe der wichtigsten Anbaugebiete Englands.
Den Zuschlag für Großbritannien als ausrichtendes Weinland untermauert die Kommission des International Cool Climate Symposium (ICCS) damit, dass englische Schaumweine in den letzten 15 Jahren kontinuierlich hohe Auszeichnungen gewonnen haben. Außerdem sei Großbritannien einer der wichtigsten Weinmärkte und ein Zentrum für Weinbildung.
„Wir konzipieren das Symposium für innovative, fortschrittliche Winzer, die sich für Klima-Gebiete und Klima-Weine interessieren“, erklärt Foss. „Neben den englischen Winzer, deren Produktion an Schauweinen Experten für 2016 auf 5 bis 6 Millionen Flaschen schätzen, laden wir insbesondere die Länder Belgien, Niederlande sowie auch alle baltischen Staaten und auch Slowenien und Slowakei ein, sich zu beteiligen.“
Gerade wurde das ICCS, das am Sonntag endete, von der Tasmania Wine Association, dem Australian Wine Research Institute und dem Tasmanian Institute of Agricultural Research erfolgreich in Hobart veranstaltet. Bisher tagte die 1984 gegründete Institution fast ausschließlich in den USA, war einmal in Neuseeland und war nur ein einziges Mal zu Gast in Europa - damals richtete die deutsche Weinszene das Symposium in Mainz aus. In 2016 findet dann das 9. International Cool Climate Symposium unmittelbar im Anschluss an die International Wine Fair im Mai statt. (red.yoopress)





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