Die pilzwiderstandsfähigen Rebsorten, kurz PIWI genannt, sind auch unter Begriffen wie: Hybriden, Direktträger, interspezifische, pilzfeste, pilzresistente, pilztolerante oder einfach robuste Rebsorten bekannt. Hervorgegangen sind die pilzwiderstandsfähigen Reben aus Kreuzungen zwischen europäischen Edelrebsorten und pilzresistenten amerikanischen oder asiatischen Arten.
Die ökologisch orientierte Weinbaupraxis befasst sich seit Jahren intensiv mit pilzwiderstandsfähigen Rebsorten, die neben der ökologischen und ökonomischen auch eine sensorische Innovation darstellen. Sie defineirt pilzwiderstandsfähige Reben als mehr oder weniger resistent gegen die Pilzkrankheiten, die in unseren Weinbauregionen, aber auch weltweit vorkommen. Hier sind insbesondere der falsche Mehltau (Peronospora) und der echte Mehltau (Oidium) zu nennen, gegen diese in Europa teilweise bis zu 10 und mehr Pflanzenschutzbehandlungen (biologisch oder chemisch-synthetisch) stattfinden. Diese Pilzarten befallen alle traditionellen Rebsorten. Eine solche Pilzinfektion kann eine Traubenernte komplett vernichten.
Als kompetente Partner hat PIWI International e.V. das erfahrene Team von WINE System unter Leitung von Gisela Wüstinger und dem Sensorik-Experten Martin Darting gewonnen. Die Verkostung findet am 3. Dezember in Bad Dürkheim statt. Die Ergebnisse werden dann im neuen Jahr auf den diversen Fachmessen präsentiert. (red.yoopress)




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