Königin der Weine: Goldene Rebscheren für feine Silvaner

Dienstag, 22. September 2009 | 06:05 Uhr | R.KNOLL | WETTBEWERBE
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Marathon-Verkostung im Silvaner-Jahr - 534 Silvaner wurden angestellt, davon 55 Prozent aus Franken und 27 Prozent aus Rheinhessen, der Rest aus dem Ausland

DEUTSCHLAND (Würzburg) - Silvaner boomt scheinbar im "Silvaner-Jahr" - auch bei einem großen Wettbewerb, den das Silvaner-Forum ausgerichtet hatte. 534 Weine wurden angestellt. Bei einem Empfang der Bayerischen Staatsregierung in der Würzburger Residenz konnte Ferdinand Graf zu Castell-Castell, der Vorsitzende des Forums, von einer "ganz neuen Beachtung der Sorte auf nationaler und internationaler Ebene" berichten. Das freute ihn besonders, weil in Castell'schen Fluren anno 1659 die ersten Silvaner-Reben auf deutschem Boden gepflanzt wurden.

Fast zwangsläufig kamen die meisten Weine aus Franken (55 Prozent), gefolgt von Rheinhessen (27 Prozent). Die Beteiligung aus dem Ausland war erwartungsgemäß gering. Preisträger wurden in verschiedenen Kategorien ermittelt.

Bei "Basic" gewann der Escherndorfer Michael Fröhlich mit einem 2008er Qualitätswein. In der "Premium"-Liga siegte Wilhelm Arnold aus Randersacker mit einem 2008er Großes Gewächs. Die Kategorie "Nobel" sah eine 2008er Trockenbeerenauslese von Horst Sauer aus Escherndorfer vorne.

Die Auszeichnung für die "beste Betriebsleistung" ging nach Rheinhessen (Weingut Russbach, Eppelsheim). Als "Silvaner-Entdeckung" wurde ein 2007er Grand Cru der Domaine Wittmann aus Mittelbergheim (Elsass) bezeichnet. Allen Gewinner bekamen eine "goldene Rebschere" überreicht. (r.knoll)

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