Während die Weinproduktion in Frankreich überwiegend auf den Export ausgerichtet ist, mahnen die Verfasser der Analyse insbesondere den heimischen Markt zu stärken, da hier der Absatzrückgang aufgefangen werden muss, aber gleichzeitig auch für den globalen Markt zukunftsweisende Strategien zu entwickeln. Außerdem lokalisieren die Experten in dem Bericht „Wein in der Welt - Entwicklung 2050“ eine Reihe von Schlüsselbereichen, mit denen die französische Weinwirtschaft in den nächsten 40 Jahren, einschließlich einer Strategie zur Nachfrage-, Verbraucher-Trends, Klimawandel und Weinproduktion planen kann, besser noch soll.
In der Analyse wird zudem festgestellt, dass „...im wesentlichen die Konsumenten nicht treu sind“ und meint damit, dass die seit Jahrhunderten manifestierten Trinkgewohnheiten des modernen Weinkonsumenten aufweichen. Daraus schließt man einen zukünftigen zusätzlichen Vorteil für die Weine aus den „New World“-Weinnationen und fürchtet eine Verlagerung der Nachfrage auf drei Hauptbereiche: (1) China und Indien sowie Süd-Ost-Asien, (2) Nord- und Südamerika und (3) Mittelmeerraum mit Nordeuropa und Russland.
Bezüglich der Produktion teilt die Analyse die Weinwelt in drei Bereiche ein: (1) Europa, (2) „New World“ (Nord- und Südamerika, Australien und Südafrika) und (3) „New New World“ (Brasilien, China, Indien, Afrika, Nord- und Osteuropa). Bezüglich letzterer Produktionsländer befürchten die Experten, dass diese den globalen Markt in Zukunft führend bestreiten werden.
Schließlich empfehlen die Analysten eine Konsolidierung der französischen Weinindustrie ähnlich wie es die Bier- und Spirituosen-Industrie vorgemacht hat. Daraus könnte eine neue Generation von Unternehmen hervorgehen, die auf die Verbraucher zugeschnittene marktgerechte Weine produzieren - die Produktion von Bulk-Weinen sollte man anderen überlassen. (aw.yoopress)





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