Die einzelnen französischen Anbauzonen sind dabei unterschiedlich tangiert. Die Ausfuhren aus der Champagne stürzten um 28 Prozent, gefolgt von Bordeaux (-23,2 Prozent) und Burgund (-22,7 Prozent). Merklich betroffen sind AOC-Weine, dagegen weniger „Vins de Pays“ und „Vins de Table“, die nur unwesentliche Rückgänge zu verzeichnen hatten.
Schmerzlich rückläufig fiel der Export mit minus 23,2 Prozent nach Großbritannien aus, dem Top Markt für französische Tropfen. Nach Angaben von Ubifrance sind dafür verschiedene Faktoren verantwortlich, darunter auch das Preisgefälle des 2006er französischen Jahrgangs und die globale Konkurrenz durch Billigweine der neuen Welt, insbesondere aus Australien und Argentinien, die in den traditionellen Exportmärkten der Franzosen in 2009 Boden gut machen konnten.
Aber die Ubifrance meldet auch hoffnungsvolles. In den beiden letzten Monaten des Vorjahres erholten sich die Ausfuhren, insbesondere im Dezember 2009 verzeichnete man ein Ausfuhr-Plus von 7,1 Prozent gegenüber 2008. „Es ist noch zu früh von einer merklichen Erholung zu sprechen, aber die Entwicklung scheint positiv“, sagte ein Sprecher von Ubifrance und kündigte mehr als 140 unabhängige Initiativen zur Förderung und Belebung der französischen Exporte in traditionelle und aufstrebende Märkte an. (aw.yoopress)





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