Die größten Erdbebenschäden wurden in den Kelleranlagen der Anbauzonen Maule, Cachapoel und Clochagua festgestellt. Glimpflicher davon kamen die Anbauzonen Maipo, Casablance und Bio Bio. „Die Investitionen der letzten Jahrzehnte in die Infrastruktur, um Erdbeben zu wiederstehen, haben sich gelohnt“, sagt Reno Merino. „Die größten Schäden verursachten die Beben in alten Weinkellern und Gebäuden, dagegen sind bei modernen Kellereien kaum Schäden feststellbar. Und fast nicht betroffen sind unsere Weinberge und Rebanlagen.“
Laut Merino sei die Ernte 2010 kaum beeinträchtigt, nur um ca. eine Woche wären die Vorbereitungen zur Ernte in den Weinbergen und Kellern unterbrochen worden. „Wir reden hier über Schäden einer Industrie, die mit einem blauen Auge davon gekommen ist, aber für die Menschen in Chile waren die Beben eine Katastrophe“, sagt Morino. „Man redet von 800 Toten, aber das ganze Ausmaß haben wir noch immer nicht erfasst, trotzdem überlegen auch wir, wie wir den Betroffenen helfen können.“ (aw.yoopress)




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