Immer noch trinken den meisten Champagner die Franzosen selbst, und der französische Markt kam im vergangenen Jahr ein wenig besser davon - er schrumpfte den Herstellern zufolge um 3,6 Prozent, während es in der Europäischen Union insgesamt 6,5 Prozent waren.
Den letzten Einbruch hatte es 2000 gegeben, nachdem 1999 für das Jahrtausendsilvester besonders viel Champagner gekauft worden war. Von 327 Millionen Flaschen ging der Verkauf binnen eines Jahres seinerzeit auf 253 Millionen zurück.
Parallel dazu meldet der weltgrößte Luxusgüterkonzern, die französische Firmengruppe LVMH, zwar einen gesteigerten Umsatz, aber gleichzeitig auch eine um die Hälfte sinkende Wachstumsrate im Vergleich zum Vorjahr. Der Konzern begründete dies damit, dass weniger Wein und Spirituosen verkauft wurden und dass das Geschäft sich gegen Jahresende - mit der Wirtschaftskrise - verlangsamte.
Zu LVMH gehören rund 60 Marken wie die Modelabels Fendi, Kenzo und Givenchy, die Champagnermarken Moët et Chandon, Dom Pérignon, Veuve Cliquot und Krug sowie der Uhrmacher TagHeuer, die Kosmetikkette Sephora und das Pariser Nobelkaufhaus Le Bon Marché.
(AFP - aw.yoopress)





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