Auf diesen Moment arbeiten aktuell noch 14 weitere Winzer-Lehrlinge hin, die in einem der fünf sächsischen Ausbildungsunternehmen das Know-How des Weinbaus sowie der Weinherstellung erlernen. „Wir sind der sächsische ‚Weinlandkreis’ und von daher freuen wir uns, dass alle fünf Betriebe, die diese Ausbildungsmöglichkeit schaffen, in unserem Landkreis liegen“, erklärt Arndt Steinbach, Landrat des Landkreises Meißen.
Ausbildungsbetriebe für angehende Winzer in Sachsen sind neben dem Weingut Schloss Proschwitz Prinz zur Lippe auch die Sächsische Staatsweingut GmbH Schloss Wackerbarth sowie die Weingüter Karl Friedrich Aust, Vincenz Richter und Hoflößnitz.
„Um herausragende Weine herstellen zu können, braucht man auch hervorragend ausgebildetes Fachpersonal. Wir sind daher bestrebt, noch mehr auf den Beruf Winzer aufmerksam zu machen und somit den sächsischen Wein als Rarität und Spezialität weiterhin in gewohnter Qualität erzeugen und anbieten zu können“, erklärt Dr. Bernd Kastler, Vorsitzender des Weinbauverbandes Sachsen e.V.
„Das Weinanbaugebiet Sachsen ist eines der Kleinsten in Deutschland und dennoch können unsere Weine dem bundesweiten Wettbewerb standhalten. Das Werk der sächsischen Winzer ist beachtlich und ich hoffe, dass noch viele sich dazu entschließen, diesen Beruf zu ergreifen“, ergänzt auch Landtagspräsident und Schirmherr des Jubiläums „850 Jahre Weinbau in Sachsen“ Dr. Matthias Rösler.
Zu den Hauptaufgaben eines Winzers zählen beispielsweise die Pflege und Kultivierung der Weinreben sowie die Lese der Trauben. Es ist ein Beruf, der optimal für Naturliebhaber geeignet ist, da der überwiegende Teil der Arbeitszeit im Freien stattfindet. Die Ausbildung dauert drei Jahre und unterteilt sich in Praxis und Theorie, wobei letztere in Heilbronn (Baden-Württemberg) absolviert wird. Weiterbildungsmöglichkeiten zum Winzermeister oder zum staatlich geprüften Techniker für Weinbau und Kellerwirtschaft sind möglich. (red.yoopress)




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