Gleichzeitig propagiert Minister Hering den Bau des Hochmoselübergangs. Dieser stellt dem Planfeststellungsbeschluss zufolge "einen erheblichen Eingriff in Natur und Landschaft" dar, vernichtet Arbeitsplätze im Tourismus, könnte weltbekannte Weinlagen beeinträchtigen und zerstört ein wichtiges Naherholungsgebiet.
Dagegen steht das Zitat aus dem Planfeststellungsbeschluss: "Die Planfeststellungsbehörde verkennt nicht, dass die Brücke einen erheblichen Eingriff in Natur und Landschaft darstellt. Sie ist jedoch nach Abwägung aller Belange der Ansicht, dass die Interessen des Straßenbaulastträgers an dieser überregionalen Fernstraßenverbindung dem Erhalt eines ungestörten Landschaftsbildes vorgehen."
Aufgrund dieser öffentlich dargestellten Doppelmoral verlieh die Bürgerinitiative Pro-Mosel dem Staatsminister die Auszeichnung "Hypokrit des Jahres 2010 in Rheinland-Pfalz" in der Hoffnung, dass im Wahljahr 2011 diese Chimäre von ihm gelöst wird. (red.yoopress)




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