Das 1858 erbaute Schloss war 1865 an den Bankier Arbuthnot Guthrie verkauft worden. Dieser starb 1897 und überließ das Anwesen seinem Neffen und die Einrichtung seiner Frau. Die Witwe nahm alles mit - bis auf die viel zu schwere Anrichte. Das Möbelstück wurde weiter genutzt, nur eine der vier Türen war kaputt und blieb daher verschlossen.
Die heutigen Besitzer ließen schließlich einen Schlüssel für die kaputte Tür anfertigen. Als sie den staubigen Schrank öffneten, kam die kostbare Champagnerflasche zum Vorschein. "Ich hatte wirklich keine Ahnung, was sich dahinter verbirgt", sagte James.
Die Flasche wird nun im Besucherzentrum von Veuve Clicquot im nordostfranzösischen Reims ausgestellt. Der Inhalt ist fast wie neu, weil die Flasche die ganze Zeit im Dunkeln gelagert hatte. Veuve Clicquot hat keine Kenntnisse darüber, wann das Unternehmen erstmals die bekannten gelben Etiketten auf die Flaschen klebte. Die Flasche aus dem schottischen Schloss ist aber die mit Abstand älteste dieser Art. (aw.yoopress)





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