DEUTSCHLAND (Oberhausen / Nahe) - Der Gault Millau nennt ihn den „Grandseigner des Naheweines“ und zückt für ihn schon seit Jahren die Höchstnote mit fünf Trauben (Weltklasse). Der Begriff steht eigentlich für einen Menschen von vornehmer Herkunft mit großem Vermögen. Wie es um das Konto von Helmut Dönnhoff bestellt ist, weiß nur er selbst und der engste Familienkreis mit dem schon im Keller und Weinberg aktiven Junior Cornelius (31). Eine vornehme Abstammung wird der drahtige Winzer aus Oberhausen nicht für sich reklamieren. Als er 1971 das Weingut von Vater Hermann Dönnhoff übernahm (nachdem das Gut nach wie vor firmiert), gab es lediglich vier Hektar Reben. Der damals 180 Jahre alte Betrieb, der lange Zeit ein Mischbetrieb mit Wein und Landwirtschaft war, produzierte vorwiegend süße Tropfen und war weitgehend unbekannt.




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