Er kann das alles nicht mehr erleben. Am vergangenen Samstag kollidierte er bei einem Lauf zur deutschen Langstrecken-Meisterschaft auf dem Nürburgring mit seinem Aston Martin mit zwei anderen Fahrzeugen. Sein Wagen kam von der Strecke ab und fing Feuer. Löwenstein konnte sich nicht mehr aus den Flammen befreien, jede Rettung kam zu spät. Nach offiziellen Angaben verstarb er an einer Rauchgasvergiftung.
Der Hobby-Rennfahrer, der schon häufiger an solchen Rennen teilgenommen hatte, galt als routinierter Fahrer und Kenner der Strecke. Er wurde nur 43 Jahre alt und hinterlässt eine Frau und vier Kinder, das jüngste Kind ist gerade ein Jahr alt. In der Weinszene wurde sein Ableben am Sonntag Vormittag kurz vor Beginn der Mainzer Weinbörse bekannt, wo er präsent sein wollte. Im Kreis seiner Kollegen, die dem vor einigen Jahren begonnenen Weinengagement des engagierten, sympathischen Erbprinzen sehr wohlwollend gegenüber standen (einige arbeiteten mit ihm in der fränkischen Trias-Gruppe harmonisch zusammen), herrschte erkennbare Betroffenheit.
Carl Friedrich zu Löwenstein war der älteste Sohn von Fürst Alois Konstantin zu Löwenstein und seiner Frau Anastasia, Prinzessin von Preußen. Der Senior des Hauses (68) ist im Finanzdienstleistungssektor in Frankfurt tätig und verwaltet das Stammvermögen des Hauses. In der Weinbranche wird angenommen, dass er sich in nächster Zeit wieder in die Leitung des Weingutes und der sonstigen vom Sohn auf den Weg gebrachten Projekte einbringen wird. (r.knoll)





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