Mit Franzen verlor die Weinwelt einen weltoffenen, engagierten Winzer, der durch arbeitsaufwändige Neuanpflanzungen viel dazu beitrug, dass sich die Brache im Calmont nicht weiter fortsetzte. Er setzte sich auch für den Bau einer Monorackbahn und von Kletterpfaden ein, die eine Bewirtschaftung erleichterten. Witwe Iris Franzen, die auf den acht Hektar des Weinguts intensiv mitarbeitete, hat inzwischen erklärt: „Wir machen im Sinn von Ulrich weiter.“
Trotz des schweren Verlusts freut sie sich über die vielseitige Unterstützung durch Freunde und Kollegen, die jetzt in der arbeitsintensiven Wachstumsphase beistehen. Der älteste Sohn Kilian (23), der derzeit im zweiten Semester in Geisenheim studiert, wird wohl die Nachfolge antreten und kann dabei auf Hilfe der Geschwister Max (19) und Verena (20), die Betriebswirtschaft studiert, bauen. (r.knoll)





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