Ohnehin sind die Weine vom Kap seit Jahren auf dem Erfolgskurs, im Gegensatz zu anderen Weinländern der neuen Welt. Das Land schreibt regelmäßig zweistellige Zuwachsraten in Prozent und profitiert dabei auch vom zunehmenden Tourismus. In der Statistik für 2008 steht Südafrika bereits auf dem vierten Rang der Importländer hinter Italien, Frankreich und Spanien und überflügelte im letzten Jahr damit Chile und die USA.
In Mainz wurden rund 650 Weine von Winzern und Importeuren vorgestellt. Hauptsorten waren Shiraz, Cabernet Sauvignon und die südafrikanische Kreuzung Pinotage (Pinot Noir x Cinsault) sowie bei den Weißweinen Chenin blanc, Chardonnay und Sauvignon blanc. Auch Weine deutscher Erzeuger waren dabei, zum Beispiel die mächtigen Roten von Mont de Toit, bei denen der Pfälzer Bernd Philippi (Weingut Koehler-Ruprecht, Pfalz) Weinmacher ist. Eine Entdeckung war das noch junge Weingut Springfontein, das von dem Ehepaar Weber aus Essen in den letzten zwölf Jahren im Südosten von Kapstadt in Küstennähe aufgebaut wurde und mit elegantem Chenin blanc sowie würzigem Pinotage überzeugte (r.knoll)





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