Allerdings sind die Auswirkungen marginal, da in dieser Region nur winzige Mengen kalifornischer Weine verkauft werden - es ist weitgehend eine symbolische Geste zum Schutz einer Delikatesse und gleichzeitig wichtiger Teil der französischen Kultur.
„Periodische Verbote in den USA trafen bisher unseren Käse, auch unsere Weine waren tangiert und jetzt sogar unsere Foie Gras“, echauffiert sich Michel Laporte, regionaler Leiter der unabhängigen Handelsgruppe Fédération des Cavistes. „Der Umsatz mit unserer Foie Gras in Kalifornien beträgt zwar maximal 4 Prozent und dennoch werden wir unser Erbe verteidigen und sei es auch nur symbolisch.“
Obwohl Laporte betont, dass die Bewegung auf persönlicher und regionaler Ebene stattfindet, habe er dennoch den nationalen Präsidenten der FCI schriftlich gebeten, zum Thema Stellung zu nehmen. Gleichzeitig haben französische Stopfleberhändler zusammen mit amerikanischen Produzenten der Foie Gras eine Klageschrift bei der kalifornischen Regierung eingereicht.
Für diese Klage haben sich die Hudson Valley Foie Gras, Association des Eleveurs de Canards et d'Oies du Québec und die kalifornische Aktiengesellschaft Hot-Restaurant Group Inc zusammen geschlossen. Ihre zentrale Beschwerde fundiert darin, dass das Gesetz unklar sei, weil nicht ersichtlich sei, welche Produkte in Wirklichkeit verboten worden sind. Außerdem stelle das Gesetz eine unfaire Belastung für Restaurants und Händler dar. (red.yoopress)





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