"Es ist noch zu früh, um letztlich den Jahrgang zu beurteilen", so ein Sprecher der BIVB. "Wir haben aber im Burgund stellenweise Schäden durch die feuchte und kalte Witterung im Frühjahr, die bis hin die Blütezeit der Reben währte."
Einhergehend mit den widrigen Witterungsbedingungen verursachten dann im Juli und August zwei aufeinander folgende Hagelschauer beträchtliche Schäden in Teilen des Anbaugebietes. Der erste Hagel suchte die Region am 26. Juli heim und zerstörte bis zu 60 Prozent der Rebflächen im Cote d`Or. Der zweite Eisniederschlag suchte die Region am 7. August heim. "Man sei nun dabei, die entsprechenden Schäden des zweiten Hagels komplett zu erfassen", so der Tenor der Winzer aus den betroffenen Appellationen.
Die Wetterbedingungen waren im Burgund bisher recht unterschiedlich. Beispielsweise die Rebflächen in der Appellation Chablis haben kaum gelitten. Ebenso blieb die Appellation Vosne-Romanée fast durchgängig verschont. Dagegen klagen Winzer der Weinbaugemeinde Marsannay-la-Côte, an der Côte de Nuits zwischen Beaune und Dijon gelegen, insbesondere über Hagelschäden, deren Auswirkungen sie jetzt noch nicht überblicken würden.
Trotz der Wetterkapriolen prognostizieren Insider den verbleibenden Trauben eine gute Qualität. Aktuell erwartet man zum Ende des August eine Warmperiode und hofft auf weiterhin gute Wetterbedingungen im September. Die Ernte soll dann Mitte September beginnen. (aw.yoopress)




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