Von Swasiland und Mozambique kommend, trieb eine Kaltfront mit starken Winden die verheerenden Buschfeuer auch in die Weinbauregionen Stellenbosch und Somerset West. Mitarbeiter der südafrikanischen Weingüter Lourensford und Vergelegen kämpften gemeinsam mit den Feuerwehren gegen die Brände. 30 Löschfahrzeuge sollen im Einsatz gewesen sein, wie der Sprecher der Behörden mitteilte.
Der leitende Manager von Vergelegen, Don Tooth, erklärte gegenüber der Presse "Insgesamt 3.000 ha unserer Rebanlagen waren bedroht. Wir hatten aber Erfolg mit unseren Bemühungen. Unterstützt von den professionell agierenden Wehren konnten wir unsere Besitzungen vor größeren Schäden bewahren" und er ergänzte, "wir mussten allerdings die Erntearbeiten vorrübergehend einstellen".
Auch bei anderen Gütern der Region wurden die Ernten der weißen Rebsorten, während die Feuerwalze durchzog, unterbrochen. Größere partielle Schäden wurden allerdings nicht gemeldet. "Unsere volle Konzentration gilt nun den roten Rebsorten, deren Lese für die erste Märzwoche angesagt ist", erklärte Don Tooth. (aw.yoopress)




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